Week 1

03.05.2014, der Tag der Abreise aus Berlin ist gekommen.

Nachdem alle Sachen gepackt sind und uns die Informationen zur Unterkunft einen Tag vor Abflug per E-Mail mitgeteilt worden waren, kann das 8-wöchige Auslandspraktikum in die irische Hauptstadt Dublin nun endlich beginnen.
Aussicht auf Deutschland (Berlin / Brandenburg)

Am Flughafen Berlin-Schönefeld beginnt die Reise zur grünen Insel mit der Fluglinie
Aer Lingus.

Bereit zum Abflug: EI 331 - um 11:05 Uhr nach Dublin






















Nachdem sich alle beteiligten Mitschüler frühs gegen 9:00 - 10:30 Uhr eingetroffen haben, ging es standesgemäß zum Check-in und in den recht kleinen Flieger.

"Aussicht" auf Irland (Dublin)
Die ersten Ausblicke auf die irische Küste
Der Flug war sehr angenehm und dauerte nur knappe 2:15 h inkl. Zeitverschiebung. Am relativ großem Dublin Airport angekommen wurden wir von einem Herren der Organisation InternsPlus abgeholt und in unsere jeweiligen Gastfamilien oder Apartments gefahren. Hierbei bot sich die Gelegenheit die leider doch etwas graue Stadt kennenzulernen und die ersten beeindruckenden Sehenswürdigkeiten zu erblicken.

Doch nichtsdestotrotz überkam uns der erste "kleine" Schock, als ich mit meiner Gruppe das erste Mal unser Herberton Apartment in der St Anthony's Rd bezogen...

Dublin Airport von oben (Quelle: Internet)

Der wohl größte Pluspunkt der Apartments ist, dass sich diese relativ nah am Stadtzentrum befinden und man in ca. 2 Minuten die Straßenbahnstation "Fatima" erreicht, mit der man direkt ins Stadtzentrum fahren kann.

Haltestelle: Fatima | Derzeitiger Wohnort für die nächsten 2 Monate - nahe dem Stadtzentrum
Doch lasse ich nun Bilder des Apartments für sich sprechen...

  









































Die zahlreichen Mängel die das Apartment aufweist überraschten einen, da schon mehrere Gruppen vor uns in diesen Apartments hausten und nie über solche Zustände berichteten. Aus diesem Grund stellten wir eine Mängel-Liste auf und zeigten dem zuständigen "Hauswart" am Abend die Räumlichkeiten. Dieser schien entgegenkommend und bat eine Liste aller Mängel und fehlenden Utensilien (Bügelbrett, Mülleimer, Handtücher,...) zu erstellen, damit er diese an das Management weiterreichen kann. Nun heißt es diesbezüglich erst einmal bis Dienstag abwarten...
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Nachdem die ersten Nächte im neuen Heim vorüber sind, blickt man nach vorn und genießt trotz des kalten Wetters Dublins Innenstadt.

Wettervorhersage für die kommende Woche
Zu Beginn klapperte man vielerlei Supermärkte ab, um sich Proviant für die nächsten Tage zu besorgen und man merkt sehr schnell, dass es in Dublin deutlich teurer ist. Das fällt sogar bei einer 1 l Flasche Wasser auf, 0,65 € ist hierbei ein wahres Schnäppchen und auch eher selten... man kann grob einen Zuschlag von 25 - 30 % zu den Preisen in Deutschland hinzurechnen.

Doch wer lange sucht, der findet!

Der Kühlschrank füllt sich langsam und man kann getrost die ersten S-Bahnfahrten mit der hier genannten Straßenbahn Luas in Richtung Stadtzentrum unternehmen.
Monument of Light (Denkmal des Lichts)


Dublins Ecken kommen einem sehr trist vor und werden oftmals mit sehr hohen Zäunen bestückt. In diesen Gebieten ist Respekt und Acht geboten. Doch es geht auch ganz anders. Die Hauptstraßen sind gefüllt mit Menschen vieler Nationen und Sehenswürdigkeiten.


Eines der höchsten Denkmäler Dublins ist The Spire an der O’Connell Street. 
Doch nicht nur Wahrzeichen sind hier zugegen. Viele lohnende Eyecatcher sind auf den Straßen unterwegs.

The Spire - neues Wahrzeichen der Stadt (123 m)
Irish people - wunderten sich über unsere Nüchternheit

Nach den ersten Sightseeing-Touren eine kleine Stärkung, ganz traditionell.

Das Nest einer Elster am Flurfenster










Der erste Besuch eines irischen Pubs in Dublin
Dazu natürlich Fish ’n’ Chips

Doch nicht nur auf den Straßen sieht man manch seltsame Attraktionen. Auch direkt vor der Haustür findet man diese...
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11.05.2014 - es ist Sonntag, Muttertag.

Wettervorhersage für die kommende Woche
Die erste sehr regnerische und wechselhafte Woche neigt sich heute dem Ende zu.

Rückblickend hat sich so einiges getan. 

Obwohl das Apartment zu beginn vielerlei Mängel aufwies, wurden nach Abgabe einer Mängelliste an Margaret (unsere Ansprechperson in Dublin) nahezu all diese Mängel beseitigt oder neue Beschaffungen für uns getätigt. Dafür einen dicken Daumen hoch!





Zum Einstieg in das Auslandspraktikum wurde in der ersten Woche eine Sprachschule namens Travelling Languages besucht, um persönliche Englischkenntnisse zu erfrischen und ggf. zu erweitern. Hierbei nahmen unter anderem Schüler aus Deutschland, Spanien, Portugal und Italien teil.



Die meisten Aufgaben in der Sprachschule umfassten die Grammatik, alltägliches Vokabular und Redewendungen.

Zudem wurden die am Dienstag verteilten englischsprachigen Bücher am Freitag resümiert und besprochen. Ich durfte das von Herrn Haase ausgewählte Buch Dracula vorstellen. Zum Ende der Woche wurde der Film Due Date geschaut, natürlich in Englisch und wir erhielten jeweils ein Teilnehmerzertifikat im Sprachlevel B2.

Mein neuer Arbeitgeber für die nächsten Wochen
Bevor ich es vergesse:
Am Dienstag traf uns Margaret in der Sprachschule an, um sich über unser Wohlergehen zu erkundigen und uns unsere Arbeitsstellen für die nächsten Wochen mitzuteilen.

Meine Arbeitsstelle ist ein Reisebüro namens Club Travel in der Lower Abbey St. in Dublin (ca. 15-20 Minuten entfernt). Soweit Margaret mir mitteilen konnte, startet das Reisebüro ein neues Projekt im Bereich der Netzwerktechnik - doch näheres werde ich dann am Montag erfahren.

Als kleines Willkommensgeschenk lud uns Margaret am Freitagnachmittag ins Guinness Store House ein.

Nach der Sprachschule ging es des öfteren durch Dublins Innenstadt. Darunter wurde das Trinity College (Dublin) durchquert, welches jedoch zu einem späterem Zeitpunkt in aller Ruhe besichtigt wird.

Innenhof des Trinity College (Dublin) - zur Zeit wird renoviert
Erneuerte Orgel aus 1885
St. Audoen's Church

Eine weitere Station wurde ungeplanterweise die Besichtigung der St. Audoen's Church.

Wir wollten lediglich in die Kirche hinein, um uns zu erkundigen, wie viel der Eintritt kosten würde. Doch bevor wir irgendein Wort sagen konnten, erhielten wir einen herzlichen Empfang von einer netten Dame, die uns Tickets in die Hand drückte und kostenlos durch die Mitgliedskirche der Anglikanischen Gemeinschaft herumführte. Es wurde wiedereinmal bestätigt: Iren sind ein unglaublich freundliches Volk!




Die Kirche von innen
Wandgemälde
Alte Artefakte
Innenhof der Kirche - 2014
Zeichnung von George Petrie - 1829
Grab (Baron Portlester / Frau Margaret Dartas)



























Wie bereits oben erwähnt ging es anschließend am Freitagnachmittag ins Guinness Store House.

Zum Glück schien das Wetter ganz angenehm zu bleiben. Da sich das Store House nicht allzu weit von den Apartments befindet, unternahmen wir einen kleinen Sparziergang dorthin. Wir waren zu Beginn um 15:10 Uhr in Margarets Office verabredet, konnten dieses jedoch anhand ihrer Wegbeschreibung leider nicht finden. Da wir um 15:30 Uhr eine Buchung im Guinness hatten, machten wir uns ohne Margaret auf den Weg ins Guinness. 


Dort angekommen, half uns ein freundlicher Mitarbeiter und brachte uns an die Besucherkassen, an denen wir unsere Tickets bekamen. Nach einer kurzen Begrüßung im Guinness ging die Self-Guided Tour auch schon los. 

Pachtvertrag von Arthur Guinness über 9000 Jahre
Eintrittskarte & Mappe
Im Erdgeschoss befindet sich im Boden des Glasatriums der eingelassene Pachtvertrag, den Arthur Guinness am 31. Dezember 1759 unterzeichnete. Anschließend führt der Weg vorbei an einen imposanten Wasserfall, der eine der vier natürlichen Zutaten symbolisiert – neben Gerste, Hopfen und Hefe. 


Auf genau sieben Stockwerken kann man das größte Bierglas der Welt bestaunen und auf jeder Ebene verschiedenstes über die Geschichte und Braukunst der Brauerei erfahren.


Darunter sind verschiedenste Relikte aus der Werbe-Geschichte und einige Einblick in die Fassbinderei zu entdecken.


My Goodness, My Guinness - Werbung der 30er Jahre

















Verkostung, ja sehr gerne! Auf der 3ten Ebene werden in einem sterilen weißen Raum, bestückt mit mehreren Nebelmaschinen, die verschiedensten Aromen des Guinness Bieres näher gebracht und enden anschließend mit einer "professionellen" Anleitung zur genüsslichen Verkostung dieses Bieres.

Auch interaktiv dabei sein ist im Store House angesagt! O'zapft is - Richtig Zapfen soll nämlich gelernt sein. Willkommen in der Guinness Academy ;-)















Als Abschluss der Tour ging es anschließend mit dem selbst gezapften Bier in den 7ten Stock, der Gravitybar mit 360 Grad-Panorama.

Von hier aus hat man den höchsten und besten Ausblick auf Dublin.
 
Über den Dächern Dublins mit einem selbst gezapften Guinness!
Schade nur, dass die Brauerei bereits gegen 17:00 Uhr offiziell für Besucher schließt... Am Abend müsste die ganze Stadt atemberaubend  aussehen.

Irische Kobolde bringen Glück ;-)
Ich glaube ein wenig Grün würde hier nicht schaden...
















Zu guter Letzt ging es erneut die Innenstadt, ins Jervis-Center und an die Abbey Street. Dabei wurden tagsüber zahlreiche Souvenirshops und Abends einige Pubs besucht.

Ein herzliches Willkommen an die Elsterküken

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